Ist Keepresso sicher? Open Source, notarisiert, minimale Berechtigungen
Keepresso ist eine kleine, fokussierte App, bei der leicht nachzuvollziehen ist, was sie tut. Es ist kostenlos und GPL-3.0-lizenziert, der komplette Quellcode ist also öffentlich, und es ist von Apple signiert und notarisiert, öffnet sich also ohne Warnungen.
Welche Berechtigungen es abfragt
Keepresso fragt nur sehr wenig ab, und nur dann, wenn du eine Funktion nutzt, die es braucht:
- Administrator-Passwort, einmal, nur wenn du den Zuklapp-Modus einschaltest, weil das eine macOS-Systemeinstellung umlegt.
- Standort, nur wenn du einen Wi-Fi-Trigger nutzt, weil das Auslesen des aktuellen Netzwerknamens das auf modernem macOS braucht. Sonst nutzt nichts deinen Standort.
- Benachrichtigungen, nur für die „läuft noch"-Erinnerung.
Was es nicht anfasst
- Keine Kamera- oder Mikrofonberechtigung. Der Meeting-Trigger liest nur das Systemsignal aus, dass eine Kamera oder ein Mikrofon in Benutzung ist, dasselbe, das die Punkte in deiner Menüleiste aufleuchten lässt. Es öffnet nie einen Stream.
- Keine Bedienungshilfen-Berechtigung.
- Keine Tracker, keine Analyse-Tools, kein Konto.
Warum es nicht im Mac App Store ist
Die App-Store-Sandbox blockiert die macOS-Power-APIs, auf die sich Keepresso verlässt, um deinen Mac wach zu halten. Es erscheint deshalb außerhalb des Stores, mit Apples Hardened Runtime aktiviert und vollständiger Notarisierung, dem Standard- und vertrauenswürdigen Weg, um eine Mac-App zu vertreiben, die diese Fähigkeiten braucht.
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